Kundenorientierte Produktionsplanung

Nummer:
4.1
Dauer:
2 Tage
Termin:
27.-28.02.2018
Ort:
FH St.Pölten
Referent:
Dr. Thomas Felberbauer, MSc
Seminarzeiten:
09.00 - 17.00 Uhr
Seminargebühren
keine, zahlbar ist lediglich eine Pauschale von EUR 35.-/Tag für Seminarunterlagen und Pausenverpflegung

Zielgruppe:

Mitarbeiter aus folgenden Unternehmensbereichen
• Arbeitsvorbereitung, Disposition und Produktionsplanung
• Fertigung und Produktion
• Logistik
• IT

Inhalte:

• Analyse des Bestell- und Stornierungsverhaltens
• Analyse von der vom Kunden geforderten Lieferzeit (CRL) und Produktionsdurchlaufzeit (PDL) und deren Auswirkung auf Liefertreue
• Planungsverfahren (MRP, Kanban und (s,Q))
• Analyse der Kundennachfrage
• Identifikation der Hauptkapazitätsträger (ABC-Methode)
• Analyse der Nachfrageschwankungen (XYZ-Methode)
• Kombinierte ABC und XYZ Analyse inkl. Diskussion der Planungsverfahren
• Kundenbestellanalyse
• Sicherheitsbestand, MTO-MTS-Fähigkeit
• Auswirkung von Forecast-Fehlern in der hierarchischen Produktionsplanung auf Bestands- und Verspätungskosten
• Kapazitätssteuerung in der Fertigung
• Ableitung von situationsbasierten (z.B. Überlast) Entscheidungen in der Kapazitätsplanung

Lernziele:

Die KursteilnehmerInnen kennen Methoden zur kundenorientierten Produktionsplanung und Steuerung.
Sie können basierend auf Vergangenheitsdaten der Nachfrage Haupkapazitätsträger (ABC-Analyse) identifizieren und die Nachfrageschwankung bestimmen (XYZ-Methode). Durch Kombination der beiden vorgestellten Analyseverfahren (ABC-XYZ-Analyse) ist es dem Kursteilnehmer möglich geeignete Planungs- und Steuerungsverfahren für unterschiedliche Bedarfsprofile auszuwählen. Die KursteilnehmerInnen kennen eine Methode (Bestell- und Stornierungsverhaltens) zur zeitlichen Analyse der Kundennachfrage und können daraus Probleme für die Planung bzw. Potentiale in der Informationsbereitstellung ableiten. Aus z.B. grafischen Darstellungen der nachgefragten und bereitgestellten Kapazität, können Sie Entscheidungen bzgl. der Kapazitätsplanung ableiten. Die Methode der Kundenbestellanalyse auf Fertigteilebene ermöglicht den Kursteilnehmer Aussagen über die Make-to-Order-Fähigkeit (Auftragsbezogene-Produktion) von Produkten und den benötigten Sicherheitsbestand im Fertigteilelager. Zusätzlich ist den Kursteilnehmern bewusst welches Kostensenkungspotential (Bestand- und Verspätung) in der zuverlässlichen Informationsbereitstellung liegt.


BEREITS AUSGEBUCHT